MEINE BÜCHER

 
FINITA LA COMEDIA

Erzählungen

Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra, 2022

Ich möchte Sie einladen, sich auf die wunderbaren Sprach- und Gedankenmäander von Andreas Andrej Peters einzulassen. Selten habe ich einen so leicht durch die eigene Lebens- und Kulturgeschichte tanzenden Dichter gelesen.

Das Politische und Religiöse bleiben aber als wesentliches Anliegen von Andreas Andrej Peters stetig präsent: Der Krieg war und bleibt Wahnsinn, egal ob unter Stalin, in Afghanistan oder bei einem antisowjetischen Aufstand. Und Gott bleibt Anker, eine unauslöschliche Hoffnung.

Peter Reutterer, Schriftsteller und Jazzmusiker

Durch den Ukraine-Konflikt und der Gefahr einer russischen Intervention gewinnen Peters Texte überraschende Aktualität. Er versteht es, Geschichte durch das Kaleidoskop von subjektivem Blick und dokumentarischem Material in Bewegung zu sehen, an deren Bruchstellen das Ungeklärte, Unheimliche, Surreale hervortritt, das keineswegs Selbstverständliche, in einer ebenso bedrohlichen wie unübersichtlichen Welt am Leben und Zeuge zu sein, ohne den Humor, Scharfblick und die sprachliche Präzision zu verlieren.

Axel Ruoff, Schriftsteller und Filmemacher

Dieses Werk wurde gefördert vom Deutschen Literaturfonds 2020/2021 (Werkstipendium)

https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/deutscher-literaturfonds

Cover_Peters_Finita Comedia.jpg
 
Peters_Lampe_Umschlag_Down.jpg
Hotel zur ewigen Lampe

Gedichte. Limbus Lyrik.

Limbus Verlag, Innsbruck, 2022

„Wir hätten Russland flächendeckend einfrieren sollen“!

Ich finde überhaupt Peters neue Gedichte besonders stark.

Und José Oliver ging es genauso. Und er ist ein sehr kritischer Hund.

Anton G. Leitner, Lyriker, Verleger, Herausgeber der Zeitschrift „DAS GEDICHT“

 

Es gefällt mir, wie Gott, Religion, Sinnsuche im Gedicht zu Sprache kommt; also dass es nicht nur  um Themen geht, sondern um Existenzielles, Notwendiges …

Walle Sayer, Lyriker und Prosaautor

 

Sie sind Gottseidank kein Zeitgeistpoet, sondern gehen ihre eigenen, christlich ausgeleuchteten Wege. Vielleicht begegnen wir uns auf diesen Wegen wieder einmal.

Dr. Erich Joo߆, Kinderbuchautor und Lyriker, stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

 

„Hotel zur Ewigen Lampe“ nannten die Gefangenen die Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen. In den Zellen gab es kein Tageslicht und die elektrische Beleuchtung wurde niemals abgeschaltet. Andreas Andrej Peters lotet in seinen Gedichten eine Sprache für das Unaussprechliche aus. Dabei spannt er einen Bogen von den Schrecknissen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, wo noch immer die Trümmer der Vergangenheit liegen. Hauptmotiv ist das Licht. Es ist sowohl grausam als auch tröstlich, kann Immerwährendes ebenso symbolisieren wie Verlöschendes. Mit einmal sachten, einmal intensiven Tönen streift Peters die Weltreligionen. Seine Gedichte legen Wunden offen, fragen nach den Ursachen und den Folgen und sind in einer Welt von Unsicherheiten und Kriegen aktueller denn je. 

 

Erwin Uhrmann, Limbus-Verlag

 
Du bist schwer in Ordnung, Hannah

Kindergedichte und Lieder über Gott und die Welt.

BKDR-Verlag. Nürnberg, 2022

DU

 

bist 

schwerbehindert, Hannah*,

sagen die Götter in Weiß.

Du bist

schwer in Ordnung, Hannah, schreibt

Gott 

schwarz auf weiß

*Mit dem „Schwer-in-Ordnung“-Ausweis hat die Schülerin Hannah Kiesbye sich für die Rechte von Behinderten eingesetzt. Für ihr Engagement bekam sie den Bundesverdienstorden.

 
 
Der Stein verneint das Joch des Staubes
Der Stein verneint das Joch des Staubes

Ossip Mandelstam.

Aus dem Russischen von Andreas A. Peters.

 

edition offenes feld, Dortmund, 2021

Die wortgewandte Neuübersetzung von Ossip Mandelstams frühem Gedichtband "Der Stein" durch den Lyriker Andreas Andrej Peters wird erstmals durch sämtliche Gedichte aus dem Umkreis des "Stein-Wurfs" ergänzt. Zum Vorschein kommt die "ungeheure lyrische Intensität", die Joseph Brodsky dem Dichter attestierte, in dem Nebeneinander von Sakralem und Profanem, Erhabenem und Spottendem, das Mandelstams große poetische Freiheit charakterisiert. Anna Achmatowa schrieb: "Mandelstam hatte keine Lehrer. Darüber lohnt es sich nachzudenken. Ich kenne in der Weltpoesie nichts Vergleichbares. Wir wissen, woher Puschkin und Blok kommen, aber wer verrät uns, woher kam über uns diese göttliche Harmonie, die wir 'Gedichte Ossip Mandelstams' nennen."

 

Jürgen Brôcan, Herausgeber der "edition offenes feld", Dortmund

Es ist ein schönes Buch geworden. Und schön auch, dass Mandelstam auch heutige Dichter fasziniert und zu neuen Übersetzungen inspiriert. Sie haben meistens das reimlose Verfahren gewählt, und natürlich ist auch das denkbar. Vieles scheint frisch und eigen ... 

Ralph Dutli, Übersetzer, Lyriker, Herausgeber

 
Ein Fest auf unsrer Straße

Gedichte

 

edition offenes feld, Dortmund, 2021

 

"Wir erinnern uns, dass Sprechen immer Unterwegssein heißt", schrieb Ossip Mandelstam, eine Erfahrung, die auch Andreas Andrej Peters teilen könnte, dessen hier vorliegende Gedichte "EIN FEST AUF UNSRER STRAßE" u.a. dem russischen Dichter gewidmet sind. Peters folgt biographischen Fährten, eigenen und fremden, die ihn auf "christlich ausgeleuchtete Wege" (Erich Jooß) führen, immer der allgemeinen Frage nach der Existenz auf der Spur, kritisch, mitfühlend und sprachlich zwischen Tradition und Experiment oszillierend.

Jürgen Brôcan, Herausgeber der "edition offenes feld", Dortmund

Du pflügst wenig beackertes land gekonnt um: - die bibel und den (oder das) glauben - ein gottvertrauen - die unangreifbare politik - passagen scheinbar ohne zusammenhang, die aber ein großes ganzes ergeben zum erfühlen, nicht zum verstehen, ein ausritt in die moderne - weil ich dich ein wenig kenne, kann ich trotzdem einiges deuten, was andere nicht können - die vermengung von lyrischer prosa und prosaischer lyrik - ein sehr persönlicher, fast unverkennberer stil. 

fritz huber, lyriker, salzburg

 
Orchester der Hoffnung
unter Leitung der Liebe

Gedichte & Lieder

Bernardus-Verlag, Aachen, 2019

Und manchmal wachsen die Gedichte auch zu großen Klagegesängen oder Hymnen aus, zur Feier des Lebens, besser noch und mit einem Wort des Dichters: zu GOTTANFÄLLEN. Für mich ist „JUNGFRAU MIT KIND“ so ein Gedicht: Disparat in der Form, schießt es uns beim Lesen unvermittelt ein. Andreas Andrej Peters überlässt sich der vorwärtstreibenden Kraft seiner Bilder. Ein behindertes Kind wird geboren, alle Pläne sind durchkreuzt – und trotzdem: „Gott macht keine Fehler.“ Die Blutmetaphern dieses Gedichts, die apokalyptischen Zeichen am Himmel und auf Erden dürften manche Leser irritieren. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch, wie öfters bei diesem Dichter,  mit einem ungewöhnlichen Hoffnungstext belohnt. Die Gedichte und Lieder von Andreas Andrej Peters verteidigen das Lebensrecht der Ungeborenen. Sie tun das vehement, mit radikaler Kompromisslosigkeit – auch und vor allem in ihrem Eintreten für die schon vorgeburtlich identifizierbaren behinderten Kinder. Der Dichter hat selbst einen Down-Sohn, ein Trisomie-21-Kind. Heutzutage werden nach Ausschöpfung der diagnostischen Mittel kaum noch Kinder mit diesem Gendefekt geboren. Wer das weiß, wird die Gedichte von Andreas Andrej Peters mit anderen Augen lesen.

 

Dr. Erich Jooß †, Kinderbuchautor und Lyriker, stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

 
RUM & ÄHRE

Gedichte

 

chiliverlag, Verl, 2018

Empfehlung des Monats · Februar 2019 · der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V.

 

Andreas Andrej Peters sucht die Poesie der lyrisch verkürzten, auch teilweise erfrischend lakonischen Erzählung und verfällt dadurch nie in narrative Redundanz. Das ist ihm sehr gelungen. Chapeau!

Michel Ackermann

Achtung! Seien Sie bloß vorsichtig, hier ist es gefährlich! Lesen Sie diese Gedichte auf keinen Fall – wenn Sie lieber beim Vertrauten bleiben, wenn keiner Ihre wohlgefügten Kreise stören soll, wenn Sie sich nicht herausfordern lassen möchten. Denn der da schreibt, der ist frech … und fromm.

 

Thomas Weiß, Autor und Pfarrer, Baden-Baden

 
mitteilungen einer saatkrähe

Gedichte

 

Brot & Kunst Verlag, 2017

[Für] das Versändnis [von Peters] Poesie [ist] wichtig, dessen Spannungsfelder zu kennen, die seine Lyrik mit Assoziationen spreisen. Diese Felder kann man sich wie einen Magnet vorstellen, der bekanntlich zwei Gegenpole [ + und - ] hat. Zum einen sein früheres Leben in Russland und heutiges in Deutschland, zum anderen seine Berufung als Seelsorger, und das rasante Schwinden des Glaubens der Laienchristen. Das sind wohl die hervorstechendsten Spannungsfelder, obwohl bestimmt nicht die einzigen, so Krieg und Frieden, Lüge und Wahrheit, Leid und Freude, Hass und Liebe, Vergangenheit und Gegenwart usw. Also Menschliches, Allmenschliches.

 

Dr. Wendelin Mangold, Lyriker, Übersetzer, Herausgeber  

 
Jesus ist in Salzburg geboren

Gedichte & Geschichten

Fotografien Barbara Keller

INNSALZ Verlag, Munderfing, 2017  

                                                           

BITTEN AN DAS KIND IN DER KRIPPE  

 

Mein kleiner Lord,

schlag die ZDF-Krimis,

zweistellig, bitte,

& kein Remis.

 

Brich die Kalaschnikow

übers Knie, lass Korn

schießen & Knospen.   

 

Mein kleiner Lord,

putsch die Diktatoren

vom Zenit & verwickle

sie in ein Tat-Wort.

Entblöß die Tarnenden. 

Lass die Schmetterlinge

sich nochmals entlarven.

 

Mein kleiner Lord,

schlag Wurzeln unterm

Kreuz, häng die Frucht

nicht zu hoch für Kinder, 

 

Warenhändler, Schuhputzer, 

den Tanzenden unter Oh, 

Dem Golden Slippers. 

 
Dreh dich doch um, Sulamith

Liebesgedichte & Liebesgeschichten

Edition iquarius im Verlag Rote Zahlen, 2015, Buxtehude

Andreas Peters ist ein Sprachakrobat, ein seltener Fall unter den russlanddeutschen Autoren, er scheint an jedem Wort lange herum zu riechen, er schnüffelt wie ein Raucher am Tabak, wie ein Gourmet am Kaffee, wie ein Sternkoch am Trüffel. Manchmal hat man den Eindruck, die Wörter gehen ihm wie launisch-störrische Pferde plötzlich durch… 

Seine Lebens- und Berufserfahrung, seine Gedanken- und Gefühlswelt, seine Liebe zu seiner Frau, zur Kunst und Literatur, sowohl der deutschen als auch der russischen, fließen in seine Liebestexte unwillkürlich ein und schaffen einen feinen, warmen, zarten, reichen Liebeskosmos.

Dr. Wendelin Mangold

 

Der Mund ist aufgegangen

Altweibersommer im

Salzburger Land. Jetzt

verstehst du, warum ich

sagte: Ich will mit dir alt

werden, Liebste.

 
PENTECOSTE

Geistliche MiniaTüren.

Echter-Verlag, Würzburg, 2015

 

Andreas Peters ist ein Wort-Hörer. Als Dichter hält er ein Wort an das Ohr und schüttelt es leise, um auf die verschiedenen Bedeutungen, auf Unter- und Zwischentöne zu hören, die in diesem Wort mitklingen. Dichter erhören, was die Worte sagen wollen. Andreas Peters öffnet den Worten Türen, MiniaTüren: In kleinsten Wendungen und Versen werden neue Räume aufgetan. Wir werden uns inne, dass wir nicht nur mechanische Rädchen einer technisierten Welt sind, sondern Menschen aus Fleisch und Blut, Menschen mit widersprüchlichen Bedürfnissen, irdische Menschen mit einer Sehnsucht nach einer göttlichen Bedeutung. So deuten die Gedichte von Andreas Peters nach oben: Man kann dort eine Wolke sehen oder den blauen Himmel. Wenn man aber lange genug aufschaut, öffnet sich vielleicht der Himmel.

 

Bruder Andreas (Knapp), Dichter und Priester, Mitglied der Ordensgemeinschaft der „Kleinen Brüder vom Evangelium“. 

 

WOW! Gestern bekam ich Ihre "MiniaTüren" "Pente/Coste". Ich bin gleich hindurchgeschritten: begeistert und bereichert. Ihr ganz subtiles Spiel (und ein Spiel ist etwas sehr lebenslustig Ernstes!) mit den Zahlen gefällt mir.

 

Thomas Weiß, Pfarrer und Dichter

hab deinen gedichtband schon das 2.mal gelesen und diesmal sind mir die feinheiten aufgegangen. viele wortspiele und doppeldeutigkeiten und anspielungen. gratuliere. 

dass der inhalt nicht immer meine kragenweite ist (das weisst du ja), möchte ich nicht verhehlen, tut aber dem lesevergnügen keinen abbruch. es ist einfach die art, wie du mit der sprache umgehst.

 

fritz huber, salzburg

 
Aus Wanderungen

Gedichte

Rote Zahlen Verlag, 2014, Buxtehude 

 

Danke für die Widmung und danke für den schön gestalteten, fast bibliophilen Lyrikband. Ich lese immer wieder darin und hoffe für Sie, dass auch andere auf diese anregenden, oft provozierenden Gedichte aufmerksam werden. Sie sind Gottseidank kein Zeitgeistpoet, sondern gehen ihre eigenen, christlich ausgeleuchteten Wege. Vielleicht begegnen wir uns auf diesen Wegen wieder einmal.

Dr. Erich Jooß †, Kinderbuchautor und Lyriker, stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Große Lyrik ist immer das Aufreißen eines Vorhangs, das Fortblasen von Vernebelungen, das Vorzeigen einer verschütteten oder verdrängten Wahrheit. Plötzlich werden einem die Augen aufgetan; Augen, von denen man vorher gar nicht gewusst hatte, dass sie geschlossen, ja blind gewesen sind. Andrej Peters gelingt dieses Auf-Tun meisterhaft. Diese Fähigkeit, zu fokussieren, die unterschiedlichsten, aber miteinander verwobenen Problemfelder mithilfe des poetisch-ästhetischen Zugriffs zu bündeln und ihren Zusammenhang vorzuzeigen – das ist die überragende Stärke von Andrej Peters. Alle Zeilen dieser Gedichte atmen ein verstörtes Erstaunen über Ungerechtigkeit, Leid, Dummheit, Ignoranz, Unrecht, Mangel an Nächstenliebe; atmen das so intensiv, dass auch wir, die Leser, verstört und erstaunt darüber sind, was wir mit und aus dieser Welt machen. Mehr kann man von Literatur nicht verlangen.

 

Hans-Joachim Griebe, Verleger, Buxtehude

 

Weit spannt sich der Bogen über die Welt, immer der Wahrheitsfrage verpflichtet, auf dem Weg der Sinnsuche und mit großem Hunger nach Gerechtigkeit. Tief senkt sich das Lot zwischen Zorn und Zuversicht, Wirklichkeit und Verheißung, Zwang und Widerstand … „Rosen löcken wider den Stachel“.

Die religiösen Bezüge werden versteckter und gerade so voller „auch ohne Schöpfkelle“. Das gefällt mir gut. Große Zusammenhänge werden sichtbar: „Brot gebacken / Für den Phönix“. Religionskritisch, zeitkritisch, gesellschaftskritisch mit fast humorvollem Blick: „alles gute kommt von oben“. 

Und immer wieder rücken Sie die Gottvergessenheit und die Gottesfrage ins Zentrum: Gott als „Herznaht“: „es hat einen sinn / unter den lebenden zu weilen zu glauben“. Sie ersparen sich nicht den Schmerz: „Eine Welt ohne Zion“. 

Aber Ihr schönes Schlussgedicht hält fest: „Nur der Himmel – Obdach  der / Barmherzigkeit – hält Stellung“ und hält Sie fest.

 

Dr. Helmut Zwanger, Theologe und Dichter

 
Verteidigung der Gedichte

Gedichte

Bibliothek der Provinz, 2014

 

Verteidigen setzt immer einen Angriff voraus, den es abzuwehren gilt. Dafür baut Andreas Peters sogar ganze vier Verteidigungslinien auf, anders gesagt, mauert er. Wer ist dann der Angreifer? Das ist ja fast wie bei Martin Luther: „Ein feste Burg ist unser Gott“.

 

Dr. Wendelin Mangold

 

Für mich überraschend und vor allem eine Freude:

Ihre große Variabilität in der Form bei gleichzeitiger Konzentration/Verdichtung im Inhalt. Sie schreiben lyrisch offene Botschaften, die Ihren Glauben genauso wenig verstecken wie Ihren moralischen Anspruch und die damit einhergehende Zeitkritik. Mit diesen Grundhaltungen machen Sie sich das Leben schwerer als andere Lyriker, dafür sind sie aber nicht gesichtslos und betreiben keine Verrätselung, die oft nur lyrisches Unvermögen auf hohem Sprachniveau kaschiert. Ich werde weiterhin in Ihren Gedichten lesen und dabei an Sie denken – mit der Hoffnung, dass wir uns einmal ausführlicher treffen und kennenlernen können.

Dr. Erich Jooß †, Kinderbuchautor und Lyriker, stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Es ist schön und beeindruckend, wie Sie die reichen Traditionsströme des ersten und zweiten Testaments aufnehmen; das könnte sogar einmal ein eigener Band werden. Schön, wie Sie die Zeitbezüge verweben und es vermeiden, religiöse Sonderwelten zu schaffen ... hier und jetzt. 

Wichtig finde ich auch das kritische Potential gegen „die götter der totenwelt&hadesgötzen“. Auch das Gedicht gegen Grass.
Dann imponiert mir Ihre sprachexperimentelle Lust. Schön. Vielleicht ein bißchen wie Ron Winkler?
Da kommt noch mehr, bleiben Sie dran!


Dr. Helmut Zwanger, Tübingen, Pfarrer und Dichter 

 
Zersetzungen

Geschichten

edition innsalz, 2013

Es ist eine einfühlsame lyrische Prosa die Andreas Peters schreibt. Auf vier sehr wichtige Momente wollen wir aber trotzdem hinweisen. Das wäre nämlich der sprachliche Reichtum seiner Prosa, die besondere Vorliebe zur russischen Sprache und Literatur, die biblische Überzeugung und die besondere Affinität für das Jüdische, wohl nicht zuletzt vom Glauben und biblischen Wissen gespeist.

 

Dr. Wendelin Mangold, Lyriker und Herausgeber

(Beim Autor bestellen)

 
Die Brennesselschlafwandlerin

Lyrik im Bild

 

edition innsalz, 2012

Die Brennnesselschlafwandlerin geht 

 

Trockenen Fußes über Fluss die

Salzach buckelt in Ehrerbietung 

Die Schatten fliehen übers Wasser

Bekreuzigen sich an der Kirchspitze in 

Fluchtgedanken um Burgverlies und

Ein Gebet um Nachsicht und eine

Bitte: Ihr Töchter Salzburgs, weckt

Nicht auf die Morgenröte, bis es ihr 

Selbst gefällt, des Schlafes Schwester

(Beim Autor bestellen)

 
LEGION

Literarische Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus.

1940-1947

 

Bibliothek der Provinz, 2012

 

Die Stadt Salzburg setzt sich gegenwärtig gezielt mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Der Historiker Ernst Hanisch spricht von Salzburg als dem Vorzimmer des Führers“. Davon handelt dieses Buch. Die "21 literarische Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus", sind Lebensgeschichten über den Wahnsinn des Krieges aus der Zeit der Hitler-Diktatur. Gerade in solchen Zeiten zeigt die Psyche / die Seele in aller Verrücktheit“ ihre Anfälligkeit, aber auch subtilen Widerstand gegen die Naziherrschaft.

 
С ума сшествие на сердце

С ума сшествие на сердце. Стихи для детей.

Gedichte für Kinder in Russisch

 

Unsere Welt Verlag, 2012

Ваши стихи полны неизъяснимого очарования. Они будто дитя в ладонях. Красненькое, плачущее и... восхищающее. Вот то удивительное видение темы, ее причудливые изгибы, это Ваша непохожесть на многих и многих авторов.

 

Галина Вольф, христианская агентура СЛОВО

 

То, что Божья искра есть в этих стихах  очевидно. Именно как ритмизированные проповеди  они ценны, проникают в душу к читающему.

 

Надежда Рунде, детская писательница

(Beim Autor bestellen)

 
Неопалимая купина

Неопалимая купина. Стихи

Russisch-Deutsche Gedichte

 

Unsere Welt Verlag, 2010 

Ваши стихи, это свидетельство о Господе.

В этом нуждается больше всего наша родина. Да поможет вам Господь увидеть книгу изданной и совершающей свое предназначение.

 

Николай Водневский, ответственный редактор журнала «Вера и жизнь», Свет на Востоке

 

 

Вы имеете талант.

 

Вера Кушнир, поэтесса, из письма автору

(Beim Autor bestellen)

 
Halleluja Hallelunein

Gregorianische Gesänge in der Nacht

Lieder, Segnungen, Gebete in der Bibel

 

Geest-Verlag, 2010

Heute geht es darum, dass Kunst ihre Wurzeln wieder findet und sich zu dem vortastet, was dem Seienden das Sein gibt.

Die Lyrik von Andreas Peters versucht auf diesen Wurzelgrund zu verweisen und den Phänomenen auf den Grund zu gehen. Sie fasst - ausschnitthaft - in dichterische Sprache, was unsere Kultur ebenfalls über Jahrhunderte hin geprägt hat:

Die großen Themen der Heiligen Schrift.

Prof. Dr. Helge Stadelmann, Freie Theologische Hochschule Gießen

 

Ich habe heute Deinen Gedichtband "Hallelu-ja/-nein" angenehm überrascht empfangen (Danke!) und in einer Hatz, wie es so heißt, verschlungen. Ich muss sagen, eine enorme Leistung von Dir. Alles das in traditionelle, moderne und postmoderne Gedichtformen zu gießen und an der Heiligen Schrift (AT und NT) festsurren ist ein gewagtes Unterfangen, finde ich. Man sieht, Du bist bibelfest und bewegst dich in den biblischen Gewässern ganz souverän. Das soll mal einer können!

Dr. Wendelin Mangold

 
Der Frost stellt Bilder aus

Gedichte 

 

Poesie 21 im Verlag Steinmeier, 2008, ediert von A. Leitner, "DAS GEDICHT“

 

Ob eine Pipeline für Wodka oder ein Vogelnest im Schützengraben: Andreas Peters' Gedichte öffnen Grenzen zwischen Vision und Wirklichkeit. Verschmitzte Propheten betreten das poetische Parkett neben selbstverliebten Staatsoberhäuptern und bewaffneten ABC-Schützen. Der Autor erweist sich als scharfer Beobachter gesellschaftlicher Missstände und fordert Redefreiheit für Außenseiter. Ihn interessiert der müde »Afghanistanveteran« ebenso wie die verkümmerte »Asphaltpflanze«. Bildüberlagerungen führen zu überraschenden Aussichten, etwa wenn in der Wüste ein »Bajonetbaum« gepflanzt wird. Geschickt provoziert Peters mehrdeutige Sprachverwirrungen: Ist ein »Anschlag« nur die Nachricht am schwarzen  Brett oder ein hinterhältiger Mord?

 

Gott und die Welt begegnen sich auf einer lyrischen Konferenz der Menschlichkeit.

 

Anton. G. Leitner, Herausgeber

 
Hinterm Kreuz die Lichtung

Gedichte, Predigten 

Geest-Verlag, 2007

Gestern nahm ich Dein neues Buch (Hinterm Kreuz die Lichtung) voll Dankbarkeit in Empfang: Wie in einem Odem geschrieben, ein Requiem! 

Ich habe es von Anfang bis zu Ende in einem Zuge gelesen.

Dr. Wendelin Mangold, Lyriker und Herausgeber

Bis Karfreitag

ist der Mensch ein

Todeskandidat

 

Seit Ostern

zieht der Tod seine

Kandidatur zurück

 
Menschenskinder

Erzählungen und Gedichte.

Geest-Verlag, 2006

Grafiken von Michaela Helfer

 

Ich bin ganz glücklich, endlich einmal Weihnachtsgeschichten zur Verfügung zu haben, die nicht so banal und süßlich sind. Gerne veröffentliche ich einige Ihrer eindrücklichen Erzählungen in "Ethos“. Ich finde vor allem die Sprache ganz ausgezeichnet. Kompliment. Auch die Erzählungen um das Thema Abtreibung sind sehr berührend und aufrüttelnd.

 

Yvonne Schwengeler, Chefredaktorin der Zeitschrift "Ethos“

 

Ich bewundere die Konkretheit Ihrer Erzählwelt und ihr Talent!

 

Karin Struck, Schriftstellerin, Trägerin des Andreas-Gryphius-Preises

 
Atemwege und Speiseröhren

Gedichte.

Geest-Verlag, 2005

Grafiken von Marion Hallbauer

Das zeilenübergreifende Enjambement (er pflanzte das

Bajonett / auf wachsen soll es“) erzeugt hier in moderner Weise eine Doppeldeutigkeit. Der Versuch wird auch geschickt als spannungssteigerndes Sprachmittel genutzt und als Möglichkeit, die Hauptbetonungen an die inhaltlich wichtigsten Stelle zu setzen (blies zum / Angriff und aus / war der Traum“).

Diese ungebundenen Gedichte sind überzeugend, da jedes Gedicht, jeder Vers seinen freien, nur ihm eignen und dem jeweiligen Inhalt gemäßen Ausdruck findet.

 

DAS GEDICHT, Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

 
Kinder, Narren und die Wahrheit

Kindergeschichten.

Verlag Concepcion Seidel, 2005

Grafiken von Michaela Helfer

Die Kindergeschichten finden wir gut und sehr tiefgründig. Die Geschichten sind auch zum vorlesen und diskutieren gut geeignet.

 

Johanna Wegmann, Bibellesebund Schweiz

 

Die Geschichten sind interessant geschrieben und haben einen guten geistlichen Inhalt.

 

Bianka Thumm, Hänssler Verlag

Die Kindergeschichten eignen sich für Kinder ab 12 Jahre.

 
Dichten und Trachten

Gedichte.

Paderborn, 2002, vergriffen 

"Für Sie ist die Lyrik ein Medium der Reflexion: der Reflexion von Sprache selbst ebenso wie der Reflexion der Umwelt und des mittelbar oder unmittelbar beobachteten Zeitgeschehens.

Mir gefällt an Ihren Texten, dass sie durchdacht sind, dass ihnen zumeist klare und ausgearbeitete gedankliche Konzepte zugrunde liegen. Einige Ihrer Metaphern sind originell und stimmig - beispielweise gefällt mir ein beinahe schon skurilles Bild aus ANTIPERSONENMINEN, das im Kriegsgeschehen verstümmelte Kinder mit Raupen vergleicht, die man um die Möglichkeit der Metamorphose gebracht hat. DAS HERZ HAT KEINE METASTASEN - der Text darunter überrascht angenehm. Sehr schlicht und beinahe im Reportagestil schildert er das Elend einer kranken Frau: der Text rührt an und trifft, das Angeschaute spricht für sich.“

 

DAS GEDICHT, Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

(Beim Autor bestellen)

 
Einspruch, Euer Ehren!

Gedichte.

Paderborn, 2001, vergriffen 

 

Andreas Peters gehört zu den Dichtern, die konzentriert und gewissenhaft mit der Sprache arbeiten und aus der Sprache, dem Wort, dem Begriff überraschende Korrelationen und faszinierende Neologismen erschaffen. Je näher ich ein Wort ansehe, umso ferner schaut es zurück“ (Karl Kraus): Diese heutzutage bei jungen LyrikerInnen kaum konstatierbare Beziehung zur Sprache bekundet sich in jeder Verszeile dieser bemerkenswerten Gedichte.

 

Andrea Stangl, Verlegerin

(Beim Autor bestellen)

 
Einmischung in innere Angelegenheiten

Erzählungen.

BMV Verlag Robert Burau, 2001

Der aus dem Ural stammende Autor, erzählt farbenprächtige Geschichten zwischen Deutschland und Russland, zwischen Gestern und heute, zwischen Hell und Dunkel. Kriegserzählungen stehen neben Alltagsgeschichten, poetische Wendungen neben lakonischen Texten. Peters bedient sich ungewöhnlicher Stilmittel: weniger landläufiger“ deutscher Wortbilder, als starker, überraschender Metaphern, die russische Wurzeln erahnen lassen und eine reiche Phantasie und scharfe Beobachtungsgabe offenbaren.

Robert Burau, Verleger